Das unglaubliche Leben des Sir Jonny
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Das unglaubliche Leben des Sir Jonny
- 1. Woche
- 123min
- ab 9 Jahren
- Kiffer-Familien-Biopic-Komödie
Filmstart
8. Oktober 2026
Land/Jahr
Pottyland, 2026
Filmstudio
UPE-Productions
Regie
Alois Öhi
Darsteller
- Broachim Schmidt Sir Jonny
- Wayne Treehugger Sir Jonny (alt)
- Jeremy Hackmann Sir Jonny (Kind)
- Scott Cheese Lord Reis
- Aia Crowlen Vater Reis
- Angela Alm Mutter Reis
- Ellen Nice Verpeilte Frau
- Georg Klownig Lord Reis (alt)
- Harvey Wallbanger Tony der Tonwarenhändler
- Jean Toniç Bürgermeister Harry Milfmann
- Kevin Brotmeister König Potty
- Polina Karpouzioú Königin Liz
- Swisty Kanson Anita "Cougar" Milfmann
- Buttrick Head Amerikanist
- Hugh Jass Wilhelm (von) Reis
- Jack Russel-Bande König Potty (alt)
- Kunigung Püdelhorst Schleckschwester
- Melinda Potter Überforderte Hebamme
- Peter Schlumpsfack So ne Art "Arzt"
- Alois Öhi Zirkusdirektor (Cameo)
- Brutus Baunarr Schichtleiter im Bergwerk (Cameo)
- Lord Reis Geist der vergangenen Schweinacht (Cameo)
- Sir Jonny Reis Bons Gott oder so (Cameo)
Handlung:
Der Film beginnt, wie ein junger Sir Jonny unsanft aus einer Badewanne Gerissen wird und er entspannt sagt "Harry altes Haus, entspann dich. Das war nur ganz freundschaftlicher Beischlaf".Rückblende. Im Jahre 1968, vielleicht auch 1969 oder 1978 (so sicher ist man sich da nicht) in Schalusenbach (nicht Kap Cannabis Sativa) erblickt ein ganz besonders Kind das Licht der Welt. Und auch ein gewisser Jonny Reis. Das Baby grinst und wird liebevoll in einen Bademantel aus Hanf gewickelt, wie ein kleiner Joint.
Er wird bekannt als das wohl entspannteste (sprich: faulste) Kind in ganz Schalusenbach, das einfach am liebsten den ganzen Tag Bauklötze staunt, als mit ihnen zu spielen. Als ein paar Jahre später sein jüngerer Bruder Ungeschälter Reis geboren wird, spricht Jonny endlich sein erstes Wort: "Cool."
In der Schule interessiert sich Jonny mehr für die lokale Botanik als Lernstoff, als für alles andere. Als sein Bruder Ungeschälter auf ein Internat nach Kap Cannabis Sativa geschickt wird, und man Jonny fragt, ob er nicht auch Lust hätte ein ganz tolles Internat zu besuchen, antwortete er nur mit "Joaaaaaaa..." was soviel wie "Nein" bedeutet.
Nachdem beide Reis-Brürder gleichzeitig ihren Schulabschluss erlangt haben, wird Ungeschälter kurz nach seiner Rückkehr aus KCS mit der Bürgermeistergattin Anita im Bett und in Flagranti erwischt, obwohl er eigentlich nur ihre Blumen gießen wollte. Jonny versucht die Situation zu klären und Gras über die Sache zu rauchen, landet aber dann doch beischlafenderweise in der Badewanne mit selbiger Anita wie wenige Tage zuvor sein Bruder. Das findet Bügermeister Harry Milfmann nicht gerade hilfreich (und wir sind jetzt wieder bei der ersten Szene) und verweist den frisch gebadeten - und seelig grinsenden - Nebenbuhler aus seinem Haus, seiner Straße, seinem Block, seiner Stadt und seiner Frau.
Um einer weiteren Eskalation aus dem Weg zu gehen, verlässt Jonny auf einem klapprigen Fahrrad, welches zufälligerweise ebenfalls dem Bürgermeister gehörte, seine Heimatstadt Schalusenbach,. In seinen Taschen befindet sich ein Großzügiger Vorrat an Südhanf. Das sollte für ein verlängertes Wochenende reichen. Die Reise in den Nachbarort dauert länger als erwartet, da er sich verfahren hat, doch auf seiner unfreiwillig ausgedehnten Radtour durch Pottyland entdeckt und erlebt Jonny allerhand.
Während Ungeschälter Reis in die Hauptstadt tramped (auch er wurde vom Bürgermeister zur Persoa-non-Grate erklärt), landet Jonny nach ein paar Wochen des Radelns in dem kleinen Örtchen Amerika. Schnell muss er feststellen, dass dort nur Ärsche wohnen und verlässt deswegen - nach mehreren unglücklichen Zwischenfällen mit diversen Bürgermeistertöchtern (er hat dazugelernt) - jäh über die einzige Brücke den Ort. Gejagt von einem Amerikanisten-Mob, allesamt bewaffnet mit Mistgabeln und Fackeln.
In einem Waldstück in der Nähe rettet er eine verpeilte Frau, die sich aus Versehen einem Wanderzirkus angeschlossen hat (wir alle kennen ja die hygienischen Zustände, die in Zirkussen herrschen). Nach einem kurzen, von Südhanf-befeuerten Techtelmechtel im fahlen Mondlicht - umgeben von Nebelschwarden (*hust* *hust*), vergisst Jonny aber, sich ihre Nummer aufzuschreiben - oder sie überhaupt mal danach zu fragen. Was aber nur halb so wild ist, denn die ebenso schöne wie auch verpeilte junge Dame vergisst seinen Namen - und ihren gleich mit.
Als Jonny am nächsten Morgen aufwacht, ist die verpeilte Beischlaf-Abschnittsfgefährtin verschwunden. Und der Wald ebenfalls. Stattdessen befindet er sich plötzlich im Siebengebirge - keine Ahnung wie er über Nacht dort hingekommen ist.
Einem leckerem Geruch aus einer Höhle folgend trifft er sieben kiffende Bergwerksmitarbeiter, und gesellt sich zu ihnen. Sie erzählen ihm, dass er schon eine Woche lang bei ihnen wohnt und mehr kifft als alle Bergwerksmitarbeiter zusammen, und er ihnen noch die Kurtaxe, und einen Batzen Geld für 20 Liter Eistee, acht Rollen dreilagiges- und drei Rollen achtlagiges Klopapier und einen neuen Wandteppich schuldet. Und eine Wand. Jonny kann sich an nichts erinnern und ist hellauf begeistert. Als er seinem Bruder Ungeschälter davon berichten will, muss Jonny feststellen, dass es unerwarteterweise in der Höhle kein Festnetztelefon gibt. Nicht das Faxgerät funktioniert (Papierstau). Also schickt er ein Telegram per Flaschenpost mit nur einem einzigen Wort: "Höhlenrauchen" - doch jene legendäre Nachricht wird erst Jahre später bei seinem Bruder Lord Reis ankommen - Jonny hat das, und vieles andere, bis dahin längst wieder vergessen. Zumal er die Flashenpost in eine Regentonne warf, anstatt in ein fliessendes Gewässer. Wasser ist halt Wasser.
Die Flasche hat er von einem fahrenden Händler namens Tony gekauft - im Tausch gegen einen äusserst wertvollen, aber hässlichen Wandteppich. Jener Händler führt allerhand interessante Gefässe mit sich, die Jonny für Bongs hält. Amüsier nimmtT ony seinen kiffenden Kunden samt Wandteppich mit nach Karlstadt, wo gerade das Töpfereifest "Vasen" stattfindet. Jonny findet sich im Paradies für Kifferutensilien wieder. Vor allem, als er eine besonders hässliche Vase aus "Prinzip" entdeckt. Gestopft mit dem Rest seines Südhanf-Vorrats, raucht Jonny diesen merkwürdigen Bong. Und erlebt den Ultimativen Rausch.
Da erscheint ihm in einer Rauchwolke ein älterer Mann, der ihm etwas ähnlich sieht. Jonny stellt ihm die alles entscheidende Frage: "Jo. Bist du Gott oder Bon Scott oder so? Hammer!" - als einzige Antwort erhält er nur ein grinsendes "Gracias".
Jonny erwacht schließlich Gracias-sagend aus seinem Rausch und trifft zufällig seinem Bruder Ungeschälter wieder, der gerade aus privaten Gründen ebenfalls die Vasen besuchte, und ihm davon erzählt dass er gerade Außenminister und Lord geworden ist und damit die Familienschmach des verlorenen Adelstitels wett gemacht hat. Und das Potopia nicht mehr Potopia heisst, sondern Pottyland, aber die Hauptstadt Potopia ist, und dort jetzt ein neuer König - der so heisst, wie das Land - auf dem Thron sitzt, der nicht nur verdammt gut aussieht, sondern zudem auch noch weiss, wo sein Handtuch hängt.
Jonny, in angemessener Würdigung der jüngsten politischen Ereignisse, entgegnet ihm mit einem entspanntem "Cool".
Der "kleine" Lord Reis überredet ihn, mit in die Hauptstadt Potopia zu gehen, legt dort ein gutes Wort beim König ein und wird mir-nichts-dir-nichts zum Minister für Hanf und Kultur ernannt, und aus irgendwelchen Gründen, die ihm gerade entfallen sind, zum Ritter "Sir Jonny" geschlagen. Und das, obwohl beide keine Freunde physischer (oder sonstiger) Gewalt sind.
Der frisch gebackene Minister stellt sein Fahrrad auf seinem neuen hässlichen Teppich ab und lehnt sich in seinem neuen Amtssessel zurück, erfreut sich an seinem neuen Wandteppich und begutachtet die königlichen Südhanf-Vorräte - die ab jetzt unter seiner Kontrolle stehen. Als erste offiziöse Amtshandlung gönnt er sich erstmal einen tiefen Zug aus seiner Vasen-Bong und sagt, mit sich und der Welt zufrieden: „Joa. Find ich... find ich gut. Joa, find ich gut. Is gut.“ und dann haut er sich glücklich grinsend einen Hammer auf den Kopp.
In der Post-Credit-Szene sieht man eine verpeilte junge Frau in einem fernen Dorf, die ein Baby im Arm hält, das einen Morgenmantel und eine Sonnenbrille trägt und ein entspanntes „Gnihihihi“ von sich gibt.
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